Ramon: Die spinnen, die Thais und das Comeback des Jahres
Meine sehr verehrten Leserinnen und Leser,
heute mal wieder ein Bericht von Meinereiner, denn mein Name ist Hase (und ich weiss bescheid)!
Das fast wichtigste zuerst. Ich habe in den letzten beiden Tagen tatsächlich kein Geld beim Pokern verloren. Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass ich nicht gepokert habe. Warum auch? Dieser Monat läuft aktuell so, wie man sich einen Pokermonat vorstellt. Aus diesem Grund, der sich aus gewonnenen knapp 3k$ in den ersten 18 Tagen ergibt, habe ich mir 2 Tage frei genommen. Urlaub ohne gelben Schein sozusagen. Ausserdem gab es in den letzten beiden Tagen ausreichend andere aufregende und neue Dinge zu erleben.
Ab morgen werde ich mich wieder mit voller Musse dem Upswing hingeben, Fische ausnehmen und neben dem Leben auch wieder das Pokern geniessen. Unter diesen Umständen erlebe ich alles hier jetzt viel entspannter und überhaupt ist so alles besser.
"Das Wasserfest" kann nicht die wahre Bedeutung dieses Songkran sein. Nennen wir es also der Wahrheit entsprechend "Die Wasserschlacht".
Die ersten Tage waren für mich als Europäer durchaus mal was ganz neues. Überall stehen also Leute rum (Thais und Farangs), beschiessen sich mit Wasserpistolen und bewerfen sich mit Wassereimern. Wer bereits nass ist, der bietet dennoch eine fantastische Zielscheibe. Wer trocken ist, erst recht und überhaupt wird jeder an allen Ecken und Enden beschossen. 6 Tage lang lässt sich das durchaus aushalten, auch wenn man nach 3 Tagen denkt "Na eigentich reicht das jetzt aus". Denkste, denn am siebten Tag kannst du mal getrost alles vergessen, was du über Songkran wusstest oder glaubtest zu wissen. Was sich hier am Sonntag, dem letzten Tag des Songkran abgespielt hat, war der absolute Höhepunkt und in der ganzen Umgebung herrschte Ausnahmezustand.
Sämtliche Läden waren geschlossen und alles was noch aufrecht auf 2 Beinen stehen konnte, stand am Strassenrand oder hinten auf einem Pick-up.
Mir fehlen komplett die Worte, um das erlebte genau zu beschreiben. Nur soviel, als ich aus unserem Condo kam, wurde ich an der Hauptstrasse gleich von einem älteren Mann "abgefangen" und 5m weiter zu einer Megaregentonne geführt. Um diese Tonne herum tanzten bereits 10-15 nasse Thais und freuten sich deutlich sichtbar auch auf meine Ankunft. 20 Sekunden später war ich nass. Nein, nein, nicht dieses Nass was man von einem Regenschauer kennt, sondern das Nass, welches man empfindet, wenn einem das Wasser die Arschkimme herunter läuft. Nasser als im Pool baden sozusagen!
Auf den nächsten 800m bis zum Strand wurde ich noch locker 50 mal komplett mit Wasser übergossen. Von Wasserpistolen beschossen wurde ich, glaube ich, durchgehend. Die 2-spurige Strasse war 3-spurig und der Verkehr stand stundenlang still. Hunderte von Pick-ups, voll beladen mit gröhlenden, tanzenden, spritzenden und wasserwerfenden Menschen. Laute Musik aus voll aufgedrehten Anlagen gab es gratis zum Fest. 1. Sensationell! 2. Geil war´s!
Spass macht das Ganze übrigens dann besonders, wenn das feiernde Volk einen mit Wasser bespritzt und bewirft, welches aus einer Regentonne kommt, die den ganzen Tag nur mit Eisblöcken gefüllt wird. Auf einer Strecke von 800m heisst das alle 50m ein Kälteschock!
Und wer´s nicht glaubt, hier eines von vielen Youtube-Videos: link
Eindeutig das Comeback des Jahres!
Zwischendurch mal ne SMS und das war eigentlich alles was die letzten Wochen so passiert ist. Ausserdem hatten wir uns mal abends beim Weggehen in einer Disco getroffen und kurz unterhalten. Aber so ganz weg war sie dann wohl doch nicht aus meinem Kopf. Am Samstag hat mir dann mein Handy mitgeteilt, dass sie versucht hat mich zu erreichen. Also habe ich zurückgerufen und abends haben wir uns getroffen. Naja und nun ist sie für einen Monat zum Arbeiten in Singapur. Was aber gar nicht so schlimm ist, da ich nächste Woche meinen Visarun machen muss und da bietet sich ein Besuch für einige Tage in Singapur doch förmlich an. Soviel dazu.
Das war´s für heute von mir. Ich hoffe ihr seid jetzt nicht traurig, denn heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.
Ramon
heute mal wieder ein Bericht von Meinereiner, denn mein Name ist Hase (und ich weiss bescheid)!
Pokern
Das fast wichtigste zuerst. Ich habe in den letzten beiden Tagen tatsächlich kein Geld beim Pokern verloren. Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass ich nicht gepokert habe. Warum auch? Dieser Monat läuft aktuell so, wie man sich einen Pokermonat vorstellt. Aus diesem Grund, der sich aus gewonnenen knapp 3k$ in den ersten 18 Tagen ergibt, habe ich mir 2 Tage frei genommen. Urlaub ohne gelben Schein sozusagen. Ausserdem gab es in den letzten beiden Tagen ausreichend andere aufregende und neue Dinge zu erleben.
Ab morgen werde ich mich wieder mit voller Musse dem Upswing hingeben, Fische ausnehmen und neben dem Leben auch wieder das Pokern geniessen. Unter diesen Umständen erlebe ich alles hier jetzt viel entspannter und überhaupt ist so alles besser.
Songkran
"Das Wasserfest" kann nicht die wahre Bedeutung dieses Songkran sein. Nennen wir es also der Wahrheit entsprechend "Die Wasserschlacht".
Die ersten Tage waren für mich als Europäer durchaus mal was ganz neues. Überall stehen also Leute rum (Thais und Farangs), beschiessen sich mit Wasserpistolen und bewerfen sich mit Wassereimern. Wer bereits nass ist, der bietet dennoch eine fantastische Zielscheibe. Wer trocken ist, erst recht und überhaupt wird jeder an allen Ecken und Enden beschossen. 6 Tage lang lässt sich das durchaus aushalten, auch wenn man nach 3 Tagen denkt "Na eigentich reicht das jetzt aus". Denkste, denn am siebten Tag kannst du mal getrost alles vergessen, was du über Songkran wusstest oder glaubtest zu wissen. Was sich hier am Sonntag, dem letzten Tag des Songkran abgespielt hat, war der absolute Höhepunkt und in der ganzen Umgebung herrschte Ausnahmezustand.
Sämtliche Läden waren geschlossen und alles was noch aufrecht auf 2 Beinen stehen konnte, stand am Strassenrand oder hinten auf einem Pick-up.
Mir fehlen komplett die Worte, um das erlebte genau zu beschreiben. Nur soviel, als ich aus unserem Condo kam, wurde ich an der Hauptstrasse gleich von einem älteren Mann "abgefangen" und 5m weiter zu einer Megaregentonne geführt. Um diese Tonne herum tanzten bereits 10-15 nasse Thais und freuten sich deutlich sichtbar auch auf meine Ankunft. 20 Sekunden später war ich nass. Nein, nein, nicht dieses Nass was man von einem Regenschauer kennt, sondern das Nass, welches man empfindet, wenn einem das Wasser die Arschkimme herunter läuft. Nasser als im Pool baden sozusagen!
Auf den nächsten 800m bis zum Strand wurde ich noch locker 50 mal komplett mit Wasser übergossen. Von Wasserpistolen beschossen wurde ich, glaube ich, durchgehend. Die 2-spurige Strasse war 3-spurig und der Verkehr stand stundenlang still. Hunderte von Pick-ups, voll beladen mit gröhlenden, tanzenden, spritzenden und wasserwerfenden Menschen. Laute Musik aus voll aufgedrehten Anlagen gab es gratis zum Fest. 1. Sensationell! 2. Geil war´s!
Spass macht das Ganze übrigens dann besonders, wenn das feiernde Volk einen mit Wasser bespritzt und bewirft, welches aus einer Regentonne kommt, die den ganzen Tag nur mit Eisblöcken gefüllt wird. Auf einer Strecke von 800m heisst das alle 50m ein Kälteschock!
Und wer´s nicht glaubt, hier eines von vielen Youtube-Videos: link
Phui is back
Eindeutig das Comeback des Jahres!
Zwischendurch mal ne SMS und das war eigentlich alles was die letzten Wochen so passiert ist. Ausserdem hatten wir uns mal abends beim Weggehen in einer Disco getroffen und kurz unterhalten. Aber so ganz weg war sie dann wohl doch nicht aus meinem Kopf. Am Samstag hat mir dann mein Handy mitgeteilt, dass sie versucht hat mich zu erreichen. Also habe ich zurückgerufen und abends haben wir uns getroffen. Naja und nun ist sie für einen Monat zum Arbeiten in Singapur. Was aber gar nicht so schlimm ist, da ich nächste Woche meinen Visarun machen muss und da bietet sich ein Besuch für einige Tage in Singapur doch förmlich an. Soviel dazu.
Das war´s für heute von mir. Ich hoffe ihr seid jetzt nicht traurig, denn heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.
Ramon
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